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Infoabend

 

Informationsabend

für die Oberstufe

der Mittelschule

 

Am Dienstag, den 14.12.2010, fand um 19.00 Uhr in der Aula der Mittelschule der Informationsabend für die Eltern und Schüler(innen) der 6., 7. und 8. Klassen statt.

In den kommenden drei Jahren werden für die Jugendlichen der Oberstufe der Mittelschule, früher als in anderen Schularten, die Weichen für den Eintritt ins Berufsleben oder für weitere Bildungswege gestellt.

In diesem Alter brauchen sie die Unterstützung vom Elternhaus, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können.

Um Ihre Kinder auf diesem Weg zu begleiten und um sich zu informieren, waren zum Informationsabend trotz winterlicher Straßenverhältnisse die Eltern zahlreich erschienen.

Nach der Begrüßung durch Rektor Köppl, informierte Herr Gallmeier, Rektor der GS Kelheimwinzer und Beratungslehrer der MS Saal, ausführlich über folgende Themen:

- der Fächerkanon in der Oberstufe der Mittelschule

- das Fach AWT und das Betriebspraktikum in der 8. Klasse

- Wahlpflichtfächer und Wahlfächer in der Oberstufe

- der „Quali“ - Prüfungsbestimmungen und Inhalte

- der Mittlere-Reife-Zug der Mittelschule (Übertrittsbestimmungen, Anforderungen)

- Möglichkeiten schulischer und beruflicher Weiterbildung nach der Mittelschule

Einige Tipps zur Oberstufe:

- die Wahl des Wahlpflichtfaches ist berufsweisend:

Es macht wenig Sinn sich bei der Bewerbung zum Mechatroniker mit einem Portfolio „Soziales       (Kochen)“ vorzustellen.

Nicht das Fach mit dem vermeintlich geringsten Aufwand wählen!

- Die 3 in Englisch im Abschlusszeugnis der 9. Klasse eröffnet viele spätere Bildungswege.

Diese Note muss aber bereits in den Jahrgangsstufen zuvor vorbereitet werden!

- Der Quali in der 9. Klasse beginnt nicht im Mai oder Juni, sondern in der ersten Schulwoche     der 9. Jahrgangsstufe. Jede Kurzprobe, jedes Ausfragen in den Qualifächern ist eine Quali-        prüfung. Manche Schüler/innen „verschlafen“ den Quali, weil sie sich zuvor eine zu schlechte    Jahresfortgangsnote einhandeln!

- man muss nicht unbedingt studieren um glücklich zu werden. Oft ist ein begabter Handwerker zufriedener mit seiner Leistung als ein überforderter Akademiker. Aber es gibt  „Spätzünder“ – mehr als man denkt!

- annähernd 50% der Hochschulzugänge werden nicht mehr vom Gymnasium, sondern über Bildungswege der anderen Schularten erreicht.

Studierende, die über den beruflichen Weg an die Hochschule gelangen, brechen am seltensten ab, sind erfolgreich und von der Wirtschaft nachgefragt, weil sie bereits Berufserfahrung haben.

 

Anstrengung in der Oberstufe der Mittelschule lohnt sich! Es sind noch alle Wege offen!