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Jugendherberge

02.06 - 06.06.2003

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Klassen 6a, 6b und 6c in der Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen

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1. Tag: Am Montag, den 02.06.2003 fuhren wir mit dem Bus von Saal aus zu unserem ersten Ziel, dem Deutschen Museum in München. In kleinen Grüppchen besichtigten wir alte Autos, Schiffe und altertümliche Maschinen. Als wir uns am Eingang wieder trafen, fuhren wir zum zweiten Ziel, dem Tierpark Hellabrunn. Dort staunten wir nicht schlecht über Antilopen, Tiger, Löwen, Fischarten und Elefanten. Nach zwei Stunden trafen wir uns am Eingang und traten zur Fahrt unseres eigentlichen Ziels, der Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen an. Dort angekommen begrüßte uns der Herbergsvater recht herzlich und wies uns unsere Zimmer zu. Als die Zimmer eingerichtet waren, hatten wir genug Zeit, die Gegend rund um die Jugendherberge zu erkunden. Kurz vor 18 Uhr trafen wir vor dem Speisesaal ein, wo uns schon appetitliche Spaghetti mit Tomatensoße erwarteten. Um 22 Uhr war Nachtruhe angesagt, doch alle fielen ohnehin vor  Erschöpfung todmüde in die Betten.

2.Tag: Am Dienstag mussten wir um 6.50 Uhr aufstehen und uns fertig machen. Um 7.15 Uhr mussten die Mädchen zur morgendlichen Gymnastik erscheinen, die Jungs gingen Joggen. Um 7.30 Uhr gab es Frühstück. Es gab Semmeln, Müsli, Butter, Wurst, Tee, Kakao und andere Köstlichkeiten. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, mussten jeden Tag zwei von uns die Tische abräumen. Wir durften uns auch Proviant für unsere Ausflüge mitnehmen. Wir fuhren mit dem Bus zum Bahnhof Zugspitzbahn. Mit der Zahnradbahn fuhren wir ca. eine Stunde lang die Zugspitze hinauf, dann weiter mit der Eibseeseilbahn bis zum Gipfel. Dort hielten wir uns 15 Minuten auf. Da es uns dort zu kalt war, fuhren einige wieder hinab zur Zwischenstation. Dort stärkten wir uns mit Getränken und machten eine Schneeballschlacht. Als die anderen wieder vom Gipfel` runter kamen, fuhren wir mit der Zugspitzbahn wieder zum Bahnhof. Von dort aus gingen wir zu Fuß zur Jugendherberge zurück. Am Abend war die selbe Prozedur angesagt wie am vorigen Tag: Wir durften uns austoben und dann ging es zum Abendessen. Heute gab es Cordon bleu und als Nachspeise Pudding.  Nach dem Essen gingen einige noch nach draußen, die restlichen begaben sich auf ihre Zimmer. Um 22 Uhr war wieder Nachtruhe angesagt.

3. Tag:  Wie die vorigen Tage auch, mussten wir wieder mal um sieben aufstehen. Um 7.15 Uhr war wieder Gymnastik und Waldlauf angesagt. Gleich nach dem Frühstück packten wir uns Lunchpakete ein, da wir uns auf den Weg zum Alpspitzwellenbad machten. Nach vier Kilometern Wandern, waren wir endlich im Bad angekommen. Sofort rissen wir uns die Kleider vom Leib und sprangen ins kühle Nass. Am besten gefiel uns natürlich das Becken mit den Wellen. Nach vier Stunden Baden fing es plötzlich an zu blitzen und zu donnern und wir mussten uns auf den Heimweg machen. Als es auch noch anfing zu regnen, entschlossen wir uns mit dem Linienbus zurück zur Jugendherberge zu fahren. Als wir angekommen waren, liefen wir so schnell wie möglich zum Eingang, doch wurden wir trotzdem klitschnass. Nach einer Stunde hörte es Gott sei Dank endlich auf zu regnen und wir konnten wieder nach draußen gehen. Draußen spielten einige mit den Tschechen, die dort Skiurlaub machten, Fußball. Erschöpft gingen wir gegen halb zehn auf unsere Zimmer. Nun folgte wie immer der Smalltalk unter den Zimmergenossen, bis wir um elf das Licht ausmachten und versuchten zu schlafen.  

4. Tag:  Nach dem Frühstück fuhren wir um 10.30 Uhr mit dem Bus zum Schloss Linderhof. Als wir ankamen, besichtigten wir alles von innen. Kurz nachdem die Führung vorbei war, erkundeten wir erst das Gelände und später dann die Venusgrotte. Als wir alles genau besichtigt hatten fuhren, wir mit dem Bus nach Kloster Ettal. Einige besichtigten  es von innen und andere kauften im Klosterladen Souvenirs. Nach etwa 15 Minuten fuhren wir weiter nach Farchant, wo wir den letzten Zwischenstop im Freibad machten. Nach drei Stunden entspannten Badens, fing es dummerweise an zu gewittern, dass wir uns auf den Heimweg machen mussten. Dort angekommen, spielten einige Tischtennis und andere schrieben Postkarten nach Hause. Um acht Uhr war es endlich soweit: Die Abschlussparty begann. Wir tanzten wie verrückt zu lauter Musik. Doch dann kam erst der Höhepunkt: Philipp Becker legte einen „heißen“ Tanz hin, dafür kassierte er auch noch Geld! Da es unser letzter Abend war, gingen alle etwas später ins Bett, schliefen dann aber bald ein, weil sie total kaputt vom vielen Tanzen waren. Diesen Abend werden wir alle nie vergessen!

5. Tag: Der fünfte Tag war auch gleichzeitig der letzte Tag in Garmisch. Das hieß früh aufstehen und schnell alles zusammenpacken. Als wir fertig waren, gab es das letzte Frühstück für uns. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Zimmer aufräumen und blitzblank hinterlassen. Sobald wir mit allem fertig waren, schleppten wir unser schweres Gepäck in die Eingangshalle, wo wir uns zur Abfahrt versammelten. Doch zuvor mussten wir noch etwas erledigen: Wir verabschiedeten uns von unseren neugewonnenen Freunden aus Tschechien und natürlich auch von den Herbergseltern. Obwohl uns der Abschied sehr schwer fiel, mussten wir doch in den Bus einsteigen. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir in Saal an, wo wir schon sehnsüchtig von unseren Eltern erwartet wurden.

Viele Grüße aus Garmisch-Partenkirchen senden euch die Schüler der  Klasse 6a, 6b und 6c

Klasse 6a

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